Schwul-Barocke Kunst
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Schwul-Barocke Kunst
Schatten waren in der schwulen Baroque-Kunst nie Strafe — sie waren immer Erlaubnis. Caravaggios Tenebrismus und der barocke painting-Stil des 17. Jahrhunderts, den er hervorbrachte, bauten Kompositionen aus dem Spalt zwischen dem, was das Licht preisgibt, und dem, was die Dunkelheit bewahrt. Diese gaye Barockkunst lebt in diesem Spalt: muskulöse Heilige, halb beleuchtet vor schwarzem Grund, verwundetes Fleisch mit einer Zärtlichkeit wiedergegeben, die keine Theologie verlangte, Stoffbahnen, die an jenem Winkel verrutschen, wo Hingabe in Begehren umschlägt.









































